Bei der Kid Group setzen wir uns für faire Arbeitsbedingungen und Menschenrechte entlang unserer Lieferkette ein und arbeiten daran, Risiken zu reduzieren sowie langfristige, transparente Partnerschaften mit unseren Lieferanten aufzubauen.
Beschäftigte in der Wertschöpfungskette
Wir sind überzeugt, dass echte Fortschritte mit offenen Gesprächen beginnen. Deshalb pflegen wir einen aktiven Dialog mit all unseren zentralen Anspruchsgruppen: Kundinnen und Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden, Investoren, Gemeinschaften, NGOs und Behörden. Jede dieser Gruppen trägt auf ihre Weise zu einer nachhaltigeren Zukunft bei.
Transparenz und Vertrauen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Durch regelmäßige Lieferantengespräche, Fabrikbesuche, Kundenfeedback und kontinuierlichen Austausch hören wir zu, lernen und entwickeln uns weiter. Im Jahr 2024 haben wir 35 unserer größten Lieferanten (rund 65% unseres Auftragsvolumens) eingeladen, um Einblicke in ihre Nachhaltigkeitsarbeit zu geben und gemeinsam Verbesserungen voranzutreiben.
Zudem verfügen wir über Systeme zur Überwachung sozialer, ökologischer sowie qualitäts- und gleichstellungsbezogener Standards entlang unserer Lieferkette. Faire Arbeitsbedingungen und verantwortungsvolle Produktionspraktiken sind nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sie sind selbstverständlich. Zusammenarbeit, Offenheit und Verantwortung prägen unseren Ansatz.
Verantwortungsvolles Handeln & soziale Standards
Unsere Richtlinie für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln bildet die Grundlage für unser ethisches Vorgehen, sowohl in unseren eigenen Abläufen als auch entlang der Lieferkette. Sie definiert klare Erwartungen in Bezug auf Menschenrechte, Gleichstellung und faire Arbeitsbedingungen und orientiert sich an internationalen Standards wie den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen.
Sorgfaltspflichten und Transparenzgesetz
Wir führen unsere Sorgfaltsprüfungen im Einklang mit den OECD-Leitlinien durch. Ziel ist es, Risiken in unserer Wertschöpfungskette zu identifizieren und bei Bedarf Maßnahmen zu ergreifen, um negative Auswirkungen zu verhindern oder zu reduzieren. Dieser Prozess ist kontinuierlich und basiert auf Zusammenarbeit und Vertrauen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten arbeiten wir daran, uns stetig zu verbessern.
Wir veröffentlichen jährlich einen Bericht über unsere Arbeit für eine sichere und verantwortungsvolle Wertschöpfungskette. Zum Due-Diligence-Bericht.
Unser Sorgfaltsprozess umfasst:
- Risikobewertungen, um potenzielle soziale und menschenrechtliche Auswirkungen zu identifizieren
- Präventions- und Minderungsmaßnahmen, um Risiken zu reduzieren
- Abhilfemaßnahmen, wenn bereits Schäden entstanden sind
Wir verlangen Sozialaudits in allen Produktionsländern, wobei der Umfang je nach Länderrisiko angepasst wird. Gleichzeitig fördern wir verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken und setzen auf langfristige Partnerschaften mit Lieferanten, die auf fairen und ethischen Geschäftsbeziehungen basieren.
Mindestanforderungen an unsere Lieferanten:
- Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen
- Kein Einsatz von Zwangs- oder Kinderarbeit
- Faire Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und Gleichbehandlung
Nachhaltigkeitsbericht 2025
Zu unserem Verhaltenskodex
Zu unserer Lieferantenliste