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Umweltbelastung in der Wertschöpfungskette
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Unser Ansatz: mehr Verständnis schaffen. Durch den Fokus auf Risiken, besseren Datenzugang und erhöhte Transparenz treffen wir fundiertere Entscheidungen und reduzieren unsere Umweltbelastungen Schritt für Schritt.

Wir sind Teil einer komplexen, größtenteils ausgelagerten Wertschöpfungskette. Der größte Teil unserer Umweltauswirkungen entsteht in den vorgelagerten Stufen, nämlich von der Rohstoffgewinnung bis hin zur Herstellung und Veredelung der Produkte. Wir sind uns bewusst, dass dies Auswirkungen auf das Klima hat und zudem eng mit der Belastung von Luft, Wasser und Boden verbunden ist.

Wir erkennen an, dass Aktivitäten innerhalb unserer Wertschöpfungskette (insbesondere in der Textilproduktion) mit erheblichen Umweltrisiken verbunden sind. Dazu zählen Emissionen aus fossilen Energieträgern, Wasserverschmutzung durch Färbe- und Waschprozesse, Bodendegradation durch intensive Landwirtschaft und Chemikalieneinsatz sowie die Freisetzung von Mikroplastik aus synthetischen Textilien.

Was wir tun

Wir wenden das Vorsorgeprinzip an: Unsere Richtlinie für verantwortungsvolles Handeln bildet die Grundlage, und klare Umweltanforderungen sind fest in unseren Lieferantenvereinbarungen verankert.

Zu unseren wichtigsten Maßnahmen gehören:

  • Vollständiges Verbot von PFAS in Produktion und Produkten
  • Einschränkungen bei bioziden Ausrüstungen und Flammschutzmitteln
  • Kein Einsatz von bewusst zugesetzten Mikroplastiken in unseren Produkten
  • Zusammenarbeit mit Better Cotton zur Reduzierung von Pestiziden im Baumwollanbau
  • Zertifizierung hautnaher Textilien nach OEKO-TEX® STANDARD 100

Um bessere Daten von unseren Lieferanten zu erhalten haben wir Ende 2024 mit der Einführung des Environmental Self-Assessment Questionnaire (ESAQ) über Sedex begonnen. Auf dieser Basis wollen wir Risikobereiche identifizieren und in den kommenden Jahren gezieltere Umweltziele definieren.

Im Bereich Mikroplastik verfolgen wir Brancheninitiativen wie The Microfibre Consortium (TMC), um Ursachen besser zu verstehen und Materialien nach standardisierten Methoden zu testen.