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Warum wir auf PFAS verzichten
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Im Jahr 2020 hat Hemtex die PFAS-Unternehmensverpflichtung von ChemSec unterzeichnet, um Regierungen und Entscheidungsträger dazu zu bewegen, strengere Vorschriften zur Begrenzung der Verwendung von PFAS einzuführen.

Was sind PFAS?

PFAS, auch Fluorverbindungen genannt, sind eine Gruppe von fast 5.000 chemischen Substanzen, die verwendet werden, um Textilien wasser- und schmutzabweisend zu machen. Sie kommen auch in Feuerlöschschaum, Pfannen und Kosmetikprodukten vor.

Diese Stoffe enthalten Fluor, das ihnen ihre wasser- und schmutzabweisenden Eigenschaften verleiht. Einfach gesagt: Sie halten Materialien besonders gut trocken. Eine Eigenschaft, die sie in der Textilindustrie attraktiv macht. Gleichzeitig sind sie jedoch extrem langlebig und bauen sich in der Natur kaum ab. Deshalb werden sie oft als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet. Sie können sich im Fettgewebe von Tieren und Menschen anreichern und im schlimmsten Fall hormonell wirksam sein.

Für Heimtextilien gibt es mittlerweile bessere Alternativen, die denselben wasserabweisenden Effekt erzielen, ohne die Umwelt in gleicher Weise zu belasten. Diese neuen Ausrüstungen basieren auf fluorfreien Technologien und gelten nicht als PBT (persistent, bioakkumulierend und toxisch) oder vPvB (sehr persistent und sehr bioakkumulierend), wie es bei vielen PFAS der Fall ist.

Heute verwenden wir unter anderem Rudolf Bionic Eco Plus und REAPHOB W. Diese werden auch in Outdoor-Bekleidung eingesetzt, da sie langlebig sind und ihre Qualität auch nach dem Waschen erhalten bleibt.

Da wir heute wissen, dass PFAS schädlich sind, möchten wir dazu beitragen, bessere Alternativen zu fördern und den Einsatz dieser Stoffe zu reduzieren. Im Jahr 2020 hat Kid die PFAS-Verpflichtung von ChemSec unterzeichnet, um strengere gesetzliche Regelungen voranzutreiben. Mehr dazu: https://chemsec.org/pfas/

Wo die Risiken liegen

Die Textilproduktion ist energie- und chemieintensiv. Der Anbau von Baumwolle sowie die Herstellung synthetischer Fasern können Boden und Wasser durch den Einsatz von Pestiziden, Abwassereinleitungen und unsachgemäße Abfallbehandlung belasten.

Auch Verpackungen und Produktbestandteile aus Kunststoff tragen langfristig zur Umweltverschmutzung bei.

Ein Großteil unserer Lieferanten in vorgelagerten Stufen befindet sich außerhalb der EU. Das bedeutet, dass viele umweltrelevante Aktivitäten nicht in standardisierten Berichtssystemen erfasst werden. Wir fordern die Einhaltung lokaler Umweltvorschriften und fördern Umweltmanagementsysteme, dennoch ist die Datengrundlage in vielen Fällen begrenzt.