Es gibt kein einzelnes Material, das in jeder Situation „am besten“ ist. Die Auswahl von Materialien bedeutet, Funktion, Langlebigkeit und Umweltauswirkungen sorgfältig gegeneinander abzuwägen.
Alles, was wir herstellen, beginnt mit der Wahl der Materialien und ist mit Umweltauswirkungen verbunden. Von der Gewinnung oder Herstellung der Rohfasern bis hin zu ihrer Verarbeitung zu fertigen Produkten beeinflussen unsere Entscheidungen Klima, Wasser und Ökosysteme. Der größte Teil dieser Umweltauswirkungen entsteht in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette, wo der ökologische Fußabdruck am höchsten ist. Einige Materialien benötigen große Mengen Wasser, andere basieren auf fossilen Ressourcen oder sind mit chemikalienintensiven Prozessen verbunden.
Reduzierung von Umweltauswirkungen in der Produktion
Unser Fokus liegt darauf, die Umweltauswirkungen dort zu verringern, wo sie am größten sind. Wir arbeiten daran, unsere Abhängigkeit von neuen und konventionellen Fasern und Materialien zu reduzieren und gleichzeitig den Einsatz recycelter Alternativen zu erhöhen.
Wir stärken somit die Rückverfolgbarkeit und definieren klarere Anforderungen an die Beschaffung und Herstellung von Materialien. Da die Umweltauswirkungen eng mit den Produktionsprozessen verknüpft sind, arbeiten wir direkt mit unseren Lieferanten zusammen, um zentrale Herausforderungen wie Wasserverbrauch und den Umgang mit Chemikalien anzugehen. Dabei stützen wir uns unter anderem auf Instrumente wie den RISE Chemical Guide sowie relevante OEKO-TEX®-Standards.