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Möbelfachbegriffe einfach erklärt – Materialien, Konstruktion & Qualität | Hemtex
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Möbelfachbegriffe erklärt

Möbelfachbegriffe erklärt

Manchmal ist es gar nicht so einfach zu erkennen, was verschiedene Möbelstoffe voneinander unterscheidet oder woran man eine hochwertige Möbelkonstruktion erkennt. Es gibt viele Begriffe, die beim Möbelkauf wichtig sein können. Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Fachausdrücke.

Das solltest du über Testergebnisse wissen

Wenn du verschiedene Bezugsstoffe miteinander vergleichst, lohnt sich ein Blick auf anerkannte Testergebnisse. Typische Tests prüfen unter anderem die Scheuerfestigkeit und Farbbeständigkeit der Stoffe.

Pilling-Widerstand:
Misst, wie gut der Stoff der Bildung von Knötchen widersteht.

  • Wert 2–3: akzeptabler Standard mit leichter Neigung zu Pilling

  • Wert 4–5: sehr hohe Qualität, kaum bis keine Knötchenbildung

Farbechtheit gegenüber Einwirkung von Licht:
Gibt an, wie beständig die Farbe gegenüber Licht ist.

  • Skala 1 (sehr schlecht) bis 8 (hervorragend)

Martindale-Wert:
Bestimmt, wie viel Reibung der Stoff aushält.

  • 20.000–30.000: geeignet für stark beanspruchte Haushaltsmöbel

  • 30.000+: geeignet für den gewerblichen Einsatz (z. B. Restaurants)

Trockenreiben:
Bewertet, wie viel Farbe bei trockener Reibung abfärbt.

  • Skala 1–5 (5 = beste Beständigkeit)

Nassreiben:
Bewertet die Farbechtheit bei nasser Reibung.

  • Skala 1–5 (empfohlene Werte: 3–4)

Konstruktion und Holzarten

Beim Möbelkauf lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen: Materialauswahl und Verarbeitung entscheiden über Komfort und Langlebigkeit.

FSC-zertifiziert:
Produkte mit FSC-Siegel enthalten mindestens 50 % Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft.

Massivholz:
Massivholzmöbel sind robust und langlebig. Es können jedoch durch Luftfeuchtigkeit kleine Risse oder Bewegungen im Holz entstehen.

Furnier:
Furnierte Möbel bestehen aus einem Trägermaterial (wie MDF) und einer feinen Echtholzschicht. Sie sind meist stabiler und neigen weniger zu Verformungen als Massivholz.

HDF:
High Density Fiberboard ist dichter und stabiler als herkömmliche Spanplatten oder MDF – ideal für langlebige Möbelkonstruktionen.

Matratzen und Schlafkomfort

Auch beim Matratzenkauf begegnen dir viele Begriffe:

HR-Polyurethanschaum:
Hochwertiger Schaumstoff mit hoher Elastizität und langer Lebensdauer.

Latex:
Natürliches, luftiges Material, das sich optimal anpasst und exzellente Druckentlastung bietet.

35 kg/m³:
Zeigt die Dichte des Schaums an. Je höher die Dichte, desto langlebiger ist die Matratze.

Taschenfederkern (Pocket Spring):
Jede Feder ist einzeln in eine Stofftasche eingenäht. Das sorgt für punktgenaue Unterstützung und erhöht die Haltbarkeit.

Matratze mit Zonenaufteilung:
Mehrere Komfortzonen bieten eine individuellere Anpassung an Körperpartien wie Schultern, Taille und Hüften. Je mehr Zonen, desto präziser die Unterstützung.